Ebenso ist ein politischer Wechsel nötig, der die Strukturen der Macht verändert und der die Entscheidungsmacht in die Hände der Leute legt. Dafür ist ein radikaler Wechsel in den Werten nötig, die das soziale und persönliche Leben beeinflussen. Für uns ist die Trennung von persönlichem und sozialem Leben falsch, und eine soziale Veränderung kann nicht stattfinden, wenn sie nicht von einer persönlichen Wandlung begleitet ist.

Diejenigen, die heute die Macht haben, werden nichts tun, um die Situation zu ändern. Die einzige Möglichkeit ist, daß sich jede-r von uns selbst entscheidet, unter welchen Bedingungen er / sie leben möchte — und anfängt, diese Bedingungen zu schaffen. Ein Netzwerk von Hunderttausenden von Menschen wird die einzige Kraft sein, die der Gewalt und dem Gefühl der Unmöglichkeit um uns begegnen kann, und die einen Anstoß für den Aufbau einer neuen Welt geben kann. Ende der 60er Jahre organisierte Mario Rodriguez Cobos, genannt Silo, die erste Gruppe, um die sozialen und persönlichen Krisen zu studieren, die sich in der Welt zu manifestieren begannen. Später schrieb er die ersten Bücher der Humanistischen Bewegung und gab damit den Impuls für die Gründung der ersten Gruppen in Argentinien und Chile. Wegen der Militärdiktaturen, die während der 70er in beiden Ländern existierten, waren viele der Humanisten gezwungen, nach Europa, Asien und in die Vereinigten Staaten auszureisen, wo sie anfingen, neue Gruppen zu bilden. Inzwischen ist die Humanistische Bewegung in 112 Ländern präsent. Auf der sozialen Ebene wollen wir eine radikale Verbesserung der Lebensbedingungen von Völkern, die von einer brutalen und verantwortungslosen Minderheit benutzt werden, die jeweils die wirtschaftlichen Machtpositionen besetzt.
humanistische bewegung
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